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Workshops Un-Dress

Details zum Programm & Anmeldung

09:15-10:00

Frühstück

10:00-12:00

12:00-13:00

Mittagessen (individuelle Verpflegung)

ab 15:00

Ausstellungsführung "Fast Fashion" für Workshop Teilnehmer

Workshop 1 (10:00-12:00)

Am Tropf der Wegwerfgesellschaften: Altkleiderhändler in Afrika – Referat mit Frage- und Diskussionsrunde

Dr. Alexis Malefakis, Universität Zürich

Sprache Deutsch

  • Informationen zum Workshop

    Die Kehrseite des Überkonsums: Die Schweizer spenden jedes Jahr etwa 50‘000 Tonnen gebrauchter Kleider und Schuhe. Entgegen der landläufigen Vorstellung, unsere Spenden würden kostenfrei an Menschen in Krisenregionen gegeben, ist der Handel mit unseren Kleiderspenden tatsächlich ein weltweites Millionengeschäft.

    Tansania in Ostafrika importiert jährlich 116‘000 Tonnen Altkleider. Sie sind die Geschäftsgrundlage tausender lokaler Händler, vom Importeur über den Markthändler bis hin zum Strassenhändler, der mit unseren abgetragenen Kleidern und Schuhen sich und seine Familie ernährt. Obwohl ihre Arbeit als illegal gilt und sie von der Polizei verfolgt werden, sind Strassenhändler in Tansania ernsthafte und ehrliche Geschäftsleute. Sie kennen die Strassen wie ihre Hosentasche und haben ein genaues Verständnis für die Zusammenhänge und Moden auf dem Markt. Sie wissen genau wo ihre Ware herkommt und nutzen dieses Wissen geschickt um Kunden zu überzeugen. Auch wenn sie oft als Arbeiter in der „informellen Wirtschaft“ herabgewürdigt werden sind sie tatsächlich Experten der Stadt. Der Referent hat 15 Monate mit einer Gruppe von Schuhhändlern auf den Strassen Dar es Salaams gearbeitet und präsentiert ethnographische Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit.

     

    Alexis Malefakis ist Ethnologe und Kurator der Afrikaabteilung des Völkerkundemuseums der Universität Zürich. Von 2010 bis 2014 arbeitete in einem Forschungsprojekt an der Universität Konstanz über die soziale Organisation des Strassenhandels in Dar es Salaam, Tansania.

Workshop 2 (10:00-12:00)

Wer will schon in einem Kartoffelsack rumlaufen? – Faire Mode im Handel – Ein Praxisbeispiel von rrrevolve

Sebastian Lanz, Gründer von rrrevolve

Sprache Deutsch

  • Informationen zum Workshop

    rrrevolve wurde 2010 von Sebastian Lanz gegründet und eröffnete nach drei Jahren als reine online Plattform einen kleinen Pop Up Store in der Zürcher Altstadt. Im Jahr 2014 folgte schliesslich der rrrevolve concept store, dicht gefolgt von einem zweiten Laden – rrrevolve fair fashion – im Herbst 2016. Mit diesem ausschliesslich auf faire Mode ausgerichteten Store setzt rrrevolve einen Schwerpunkt auf eine heute immer noch zu den sozial und ökologisch dreckigsten Industrien gehörende Branche. Von Anfang an wählte das wachsende Unternehmen ausschliesslich Produkte, die den Konsumenten helfen Abfall zu vermeiden, Umweltverschmutzung zu beenden, Energie zu sparen, faire Löhne zu fördern und soziale Unternehmen zu unterstützen. Durch dieses Angebot bietet rrrevolve nachhaltige und faire Alternativen für einen smarteren Lebensstil.

    In seinem Workshop bietet der Gründer dieses zukunftsträchtigen Unternehmens Einblick in die Tätigkeit und Herausforderungen eines nachhaltigen Handelsunternehmens in der Schweiz. Dabei ist jedoch auch die Kreativität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert, denn diese sind gefordert ihre Ideen an einer spannenden Aufgabestellung miteinzubringen.

Workshop 3 (13:00-15:00)

Thomas Jakobson – Nachhaltige Socken aus der Schweiz

Thomas Gfeller, Gründer und Designer von Thomas Jakobson

Sprache Deutsch

  • Informationen zum Workshop

    Thomas Gfeller gibt in seinem Workshop einen Einblick in die Philosophie, Produkte und Wertschöpfungsprozesse seines nachhaltigen Socken- und Fliegenlabels Thomas Jakobson. Nachfolgend erarbeitet der vielseitige Berner zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern interaktiv die Zukunftsperspektiven und mögliche Entwicklungsszenarien eines nachhaltigen Labels „Made in Switzerland“.

     

    Thomas Gfeller ist Gründer und Designer von Thomas Jakobson und lebt 24 Stunden am Tag. Er arbeitet als Modedesigner, Konzepter, Einkäufer und Projektmanager und zeigt dabei, dass „Generalist sein heutzutage ein Vorteil ist“. Der Berner trägt selber immer bunte Socken, passend selbstverständlich, zum Hemd, dem Pullover oder dem Schal. Es waren die von vielen unbeachteten Socken, ohne Verbindung zum Outfit, die ihn inspirierten. Seit 2014 entwirft und produziert Thomas Jakobson deshalb charmante Duos aus Socken und Fliegen.

Workshop 4 (13:00-15:00)

Detox my Fashion

Philipp Ryf, Leiter der Greenpeace Detox-Kampagne Schweiz

Sprache Deutsch

  • Informationen zum Workshop

    „Entgiftet unsere Kleidung“ – Millionen Menschen unterstützen weltweit die Greenpeace-Kampagne. Dies mit grossem Erfolg: Bereits 79 Modemarken von H&M über Adidas bis hin zu Coop haben sich verpflichtet bis 2020 Schadstoffe durch ungefährliche Substanzen zu ersetzen. Doch wenn nach dem „Viel-und-billig-Prinzip“ immer mehr konsumiert wird, reicht das alleine nicht aus. Deswegen will Greenpeace zusammen mit möglichst vielen Verbrauchern nicht nur die Produktion, sondern auch den Konsum verändern. Der Workshop soll einerseits einen Einblick in die Tätigkeit und Ziele der Detox-Kampagne liefern und andererseits für Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Möglichkeit bieten sich aktiv mit Ideen, Meinungen und Lösungsansätzen zu involvieren.

     

    Philipp Ryf leitet die Schweizer Detox-Kampagne und arbeitet zusätzlich zur Tätigkeit bei Greenpeace Schweiz auch im Bereich der Landwirtschaft.

Workshop 5 (13:00-15:00)

„Produktionsstandort Schweiz – Erfolgsrezept des Schweizer Traditionsunternehmens Zimmerli“ mit Input-Referat des Schweizer Textilverbands zum Thema „Nachhaltigkeit in der Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie: Herausforderungen & Lösungsansätze“

Sonja Baumann, Director Brand Communications Zimmerli; Nina Bachmann, Swiss Textiles

Sprache: Deutsch

  • Informationen zum Workshop

    „The world’s finest underwear, handmade in Switzerland since 1871“ – Seit bald 150 Jahren setzt das Schweizer Traditionsunternehmen auf eine lokale Produktion und verwendet dabei nur die feinsten natürlichen Materialien. Wie Zimmerli es heutzutage noch schafft in der Schweiz zu produzieren, wo die meisten Textilunternehmen in osteuropäische und asiatische Niedriglohnländer abgewandert sind, ist durchaus aussergewöhnlich. Mit hochqualitativen und langlebigen Luxusprodukten findet das Unternehmen nicht nur in der Schweiz und Europa, sondern auch in Asien und der ganzen Welt zufriedene Abnehmer.

    Im Workshop am 26. April gibt Sonja Baumann einen Einblick in das Erfolgsrezept von Zimmerli sowie die spezifischen Chancen und Herausforderungen, die sich aus dem Produktionsstandort Schweiz ergeben.

    Thematisch abgerundet wird der Workshop durch eine Input-Präsentation des Schweizer Textilverbands zum Thema „Nachhaltigkeit in der Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie: Herausforderungen und Lösungsansätze“.

     

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Designer

Textilmuseum St. Gallen,

Vadianstrasse 2, 9000 St. Gallen

Die Teilnehmerzahl der Workshops ist beschränkt! Die Zuteilung der Plätze erfolgt nach dem „first-come-first-serve“-Prinzip.

Kontakt

26. April 2017

Show 2017

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